Mission “Inventur ’11″ completed
Am Dienstag ist die letzte Inventur über die Bühne gelaufen. Wir sind alle froh, dass jetzt alles gezählt ist und nirgends größere Probleme auftraten. Selbst Schneestürme und Blindfahrten haben wir überlebt, um nun wieder in den Alltagstrott zu verfallen.
Das heißt... alle außer mir. Denn ich fahre am Montag für drei lange Wochen ins "Internat". Zum letzten Seminar vor der zweiwöchigen Prüfungsvorbereitung im April. Das heißt demzufolge weniger Beträge, weniger Ablenkung und mehr Lernen.
Bis dahin. Macht mir keinen Unfug und hört auf Mami und Papi.
Karte ist nicht gleich Karte
Heute streikte bei einer Kundin unser EC-Gerät. Da ging garnichts. Es hat nichtmal ansatzweise reagiert, als man die Karte durchzog. Nach einer Weile brach es dann automatisch ab, weil sich nichts tat.
Wir zweifelten schon an uns, bis uns auffiel, dass wir da garnicht so falsch lagen:
Es handelte sich nicht um die EC-Karte der Kundin, sondern die Krankenkarte. Ich dachte mir erst nichts dabei, dass garkein Magnetstreifen hinten drauf war, da ich schon öfter Karten hatte, die nur über den Chip gelesen werden können und keinen Magnetstreifen haben. Auch eine Unterschrift war hinten drauf. Aber dass da auch ganz viele "Mitglieds"-Nummern und der Name und sonstige Details einzeln aufgelistet waren, irritierte mich schon. Letztendlich fiel es aber der Kundin auf, dass es ja garnicht gehen konnte, denn als sie sich in ihrem Geldbeutel auf die Suche nach Bargeld begab, stolperte sie über ihre Bankkarte.
Tja, man wird halt irgendwann total blind bei Routinevorgängen... Schlimm.